Tansania, Malaysia, Papua-Neuguinea, Jordanien, Palästina, Syrien, USA, Mexico, Rumänien, Neuseeland und Deutschland - insgesamt elf Nationalitäten und zugleich alle Kontinente waren beim internationalen Jugendcamp der Evangelischen Jugend Bayern in Neukirchen vertreten.
Die Evangelische Jugend Bayern hatte Dekanate und ihre internationalen Partnergruppen in die Jugendbildungsstätte nahe Coburg eingeladen. Gekommen sind rund 80 Jugendliche zwischen 13 und 27 Jahren aus den Dekanaten Altdorf, Bad Tölz, Castell und Markt Einersheim sowie Gunzenhausen mit ihren Gästen aus der ganzen Welt. Unterstützt wird das Projekt von der Lutherdekade Bayern und dem Bayerischen Jugendring.
Passend zum Reformationsjubiläum beschäftigen sich die Teilnehmenden mit "Reformation reloaded - here, there, everywhere". Thema sind Fragen wie: Was macht einen Reformator/eine Reformatorin aus oder wie können wir heute mit Kreativität, Toleranz und Nachhaltigkeit die Welt verändern?
"Ich habe schon mehr über Martin Luther gelernt", sagt die 16-jährige Annalena aus dem Dekanat Altdorf. "Außerdem nehme ich mit nach Hause, dass ich aufgeschlossener bin. Und mein Englisch hat sich auch schon verbessert." In Workshops und Gruppenarbeiten, von der Diskussionsrunde bis zum Upcycling, tauschten sich die Jugendlichen aus - alles in der Campsprache Englisch.
Doch nicht nur in den Arbeitsphasen waren die jugendlichen Teilnehmer engagiert, auch die Pausen wurden fürs Miteinander genutzt. Neue Freunde kennenzulernen und etwas über andere Kulturen zu erfahren, standen weit oben auf der Wunschliste der Campbesucher.
Für Kierren aus Malaysia ist gerade die Nähe zu Orten von Luthers Wirken interessant. Neben einem Besuch in Coburg stand auch eine Fahrt in die Lutherstadt Wittenberg auf dem Programm. red