von unserem Redaktionsmitglied Ramona Popp

Kreis Lichtenfels — Der Wettermelder muss als Erster aufstehen. Er macht sich um 2 Uhr auf den Weg, um zu schauen, wie die Straßenlage ist. Er schickt bei Bedarf die Kollegen mit Rufbereitschaft ab 2.30 Uhr los. Bis 21 Uhr ist das Team dann in wechselnden Schichten unterwegs, wenn es sein muss, noch länger. Heiko Tremel ist zufrieden mit seinen Leuten im Winterdienst. "Ich werde nicht müde, mich nach jedem Winter bei ihnen zu bedanken", sagt der Leiter des Kreisbauhofes. Eine ausgeglichene Mannschaft sei es, gut aufgestellt. Doch die Herausforderung ist größer geworden. Die Mannschaft muss sich heuer um einen weiteren Streubezirk kümmern, weil sich auf eine Ausschreibung hin kein externer Partner fand. Für etwa 30 000 Euro hat der Landkreis deshalb ein älteres, gebrauchtes Fahrzeug mit entsprechender Technik zusätzlich angeschafft.