Unlängst fand die traditionelle Semesterabschlussveranstaltung (Final) des berufsbegleitenden Masterstudienganges Zukunftsdesign der Hochschule Coburg statt. Höhepunkt der diesjährigen Veranstaltung bildeten die Projektpräsentationen der Studierenden.
Austragungsort der Abschlusspräsentationen war das Alte Kurhaus, eine Traditionsgaststätte in der Gemeinde Lisberg (Landkreis Bamberg), das sich seit Generationen im Familienbesitz der Familie Grimmer befindet und in jüngster Vergangenheit bereits das zentrale Element eines internen Studierendenprojektes verkörperte.


Sieben Projektgruppen

In feierlicher Atmosphäre stellten die Arbeitsgruppen des Sommersemesters 2017 die Endergebnisse ihrer bisherigen Arbeiten vor.
Die insgesamt sieben Projektgruppen, deren sogenannter Input zum Teil auf Vorschlägen der Studierenden, aber auch konkreten Anregungen aus Wirtschaft und Wissenschaft basierte, zeichneten sich durch äußerst differenzierte Forschungsschwerpunkte aus.
Letztlich beschäftigten sich die Projekte alle mit Facetten ein- und derselben Frage:
Wie schaffen wir es, innovative und interdisziplinäre Bildungsansätze in Oberfranken so zu verankern, dass die Zukunftsfähigkeit einer ganzen Region gewährleistet werden kann?


"Unglaublich inspirierend"

Der Vorstandssprecher des Innovationszentrums Region Kronach e.V., Hans Rebhan, und Geschäftsführer Hendrik Montag-Schwappacher waren vor Ort und vom Endergebnis begeistert.
"Ich finde es unglaublich inspirierend, was Sie für die Region machen. Wir dürfen nicht auf den Wandel warten, wir müssen ihn gemeinsam herbeiführen", so Rebhan.
Er rief die Unternehmen auf, Vorschläge für Projekte zu machen, die den Unternehmen und der Region helfen und zur Anwendung kommen können.
Der Vorsitzende von Kronach Creativ Rainer Kober stand Pate für das Projekt zur demografischen Entwicklung und meinte, dass hier Innovationswissenschaft auf Regionalmanagement treffe.
Gabriele Riedel und Susanne Faller von dem Regionalmanagement Landkreis Kronach haben wertvolle Impulse aus dem Projekt "Smart Village" empfangen und werden die Vernetzungen und Projekte aktiv umsetzen. red