Aufschlussreich war bei der Sitzung des Schul- und Sozialausschusses die Übersicht über die Zahl der Mädchen und Jungen in den Schulen, deren Sachaufwandsträger der Landkreis Kulmbach ist.
Demnach sieht die Realschule 2016/2017 mit 872 Schülern die Marke 1000 erstmals von unten. Die Gymnasien korrespondieren mit der demografischen Entwicklung, und die Zahlen an der Berufsschule sind mit 1828 Schülern wieder leicht steigend. Der Anteil der Gastschüler liegt bei 1114, wobei allein 300 Schüler zu Berufskraftfahrern ausgebildet werden. Damit liegt der Anteil der Gastschüler an der Gesamtzahl bei knapp 64 Prozent.
Landrat Klaus Peter Söllner sagte zur Entwicklung an der Berufsschule: "Das ist ein wesentlicher Impuls für die Stadt Kulmbach. Die Gastschüler übernachten hier und geben Geld aus. Die Gastschulquote führt zum Erfolg der Schule."
Auch die Fachschulen stehen gut da, wie Achim Geyer vom zuständigen Sachgebiet bestätigte. Kreisrat Wolfgang Hoderlein (SPD) machte deutlich, dass der Landkreis nach wie vor ein hervorragender Schulstandort ist. Dabei sind für ihn drei Sonderfälle profilbildend für den Erfolg der Schullandschaft: Die Wirtschaftsschule, die Fachschulen und die Gastschüler. Dennoch werde man im Landkreis nicht um eine Strukturentscheidung herumkommen, weil die Gesamtzahl der Schüler weiter sinken werde. Dabei müsse landkreisweit und nicht gemeindebezogen gedacht werden.
Hans Schwender (FW) sprach den Dank des Handwerks aus, denn die Fachschulen Kulmbachs hätten einen guten Namen. Durch die Anzahl der Gastschüler werde Stabilität erreicht. Damit könne man auch die hochqualifizierten Arbeitsstellen im Landkreis stabilisieren. "Im Beruflichen Schulzentrum ist jeder Euro gut angelegt. Ganzheitlich sind wir sehr gut aufgestellt." Rei.