Trotz Corona haben Wartenfelser Ministranten einen alten Oster-Brauch gepflegt. Nicht nur der vorgeschriebene Mindestabstand, sondern teils mehr als 250 Meter trennten die Ministranten bei ihrer gemeinsamen "Ratschen"-Aktion. Von ihren Balkonen, Terrassen oder den höher gelegenen Gärten des Frankenwalddörfchens aus ratterten die in die Jahre gekommenen, vorösterlichen Holzleiern, um die Gläubigen der katholischen Pfarrgemeinde Wartenfels zum Angelus-Gebet und den wenigen Gottesdiensten zu rufen. Monsignore Rüdiger Feulner dankte seinen treuen Messdienern, die die Initiative ergriffen und sich eine corona-konforme Alternative ausgedacht hatten, um die schweigenden Kirchenglocken zu ersetzen. red