Einer Videostreife der Verkehrspolizei Bayreuth fiel am Montagnachmittag auf der A 9 ein Raser aus dem Fürstentum Liechtenstein auf. Die Beamten waren Richtung Süden unterwegs, als sie von einem schwarzen Audi A3 überholt wurden. Bei der Nachfahrt auf der Schiefen Ebene stellten sie Geschwindigkeiten von über 180 Stundenkilometern fest, obwohl dort nur 120 erlaubt sind. Als dann die linke Spur nicht mehr frei war, musste der Liechtensteiner seine Geschwindigkeit auf 120 Sachen drosseln. Bei diesem Tempo sollte der Abstand mindestens 60 Meter betragen. Der Verkehrsrowdy fuhr aber bis auf weniger als 15 Meter auf seinen Vordermann auf. Bei der Kontrolle konnte sich der 37-Jährige zunächst sein Verhalten in Ruhe anschauen und musste dann vor Ort eine Sicherheitsleistung in Höhe von 675 Euro zahlen. Dazu erhält er noch einen Monat Fahrverbot und zwei Punkte in der Verkehrssünderdatei. pol