Die Gemeinderäte sind für ihre Sitzungen wieder an den eigentlichen Bestimmungsort zurückgekehrt: ins Kasendorfer Rathaus. Bei der ersten Zusammenkunft standen Bauangelegenheiten im Mittelpunkt.

So hatte das Gremium nichts gegen die 15. Änderung des Flächennutzungsplans des Marktes Thurnau einzuwenden. Dabei ging es um die Aufstellung des Bebauungsplanes "Am Badersbach".

Positiv beschieden die Mitglieder die Errichtung einer Leichtbauhalle zur Lagerung von Polystyrol in Kasendorf. Die ortsansässige Firma Maja möchte außerdem noch zwei Werbetafeln errichten. Problem bei dem Vorhaben ist aber, dass eines der Schilder auf gemeindlichem Grund stehen würde und dass der Löschwasserbehälter in der Nähe ist. Unter der Voraussetzung, dass eine Anfahrt und Nutzung des Löschwasserbehälters durch die Werbetafel nicht erschwert wird, genehmigten die Räte das Vorhaben.

Außerdem darf ein leerstehendes Wohnhaus in Zultenberg als Lagergebäude für Hackschnitzel verwendet werden. Zum wiederholten Mal beschäftigen sich die Marktgemeinderäte mit dem Niederschlagswasser der Firma Bergmann. Weil das Unternehmen eine Düngemittelhalle errichtet hat, wurde eine neue Genehmigung nötig. Das Gremium erteilte einer Einleitung aus der Betriebsstätte Azendorf in einen namenlosen Graben zum Schwalbach und in den Untergrund die offizielle Genehmigung. Tatsächlich wird das Wasser in ein Absetzbecken geleitet, zum Waschen von Fahrzeugen verwendet und immer wieder aufbereitet.

Feuerwehr wird aufgerüstet

Zum Schluss der Sitzung beschlossen die Räte noch Ersatzbeschaffungen für die Feuerwehren des Marktes Kasendorf in Höhe von 26.000 Euro. Konkret geht es dabei um Schutzanzüge, Schutzausstattung, Motorsägen und Ähnliches.

Die 41. ADAC-Rallye wurde genehmigt. Der Veranstalter wollte wassergebundene Wege benutzen. Doch die Räte machten einen Gegenvorschlag, der jetzt akzeptiert wurde. Auch gegen den Jugend- und Clubsport-Trial des MSC Kasendorf in Welschenkahl hatten die Räte keine Einwände. Die Veranstaltung findet seit Jahren statt. Öffentliche Wald- und Feldwege werden dafür gesperrt. so