Von einem zufriedenstellenden Geschäftsjahr 2016 trotz schwieriger Rahmenbedingungen im Bankensektor berichtete Vorstandsvorsitzender Edmund Kainer in der Vertreterversammlung der Raiffeisenbank Seebachgrund in der Mehrzweckhalle in Großenseebach.
Er zeigte auf, dass die Bank ihre Bilanzsumme um 4,6 Prozent auf 291,042 Millionen Euro gesteigert hat. Der Jahresüberschuss betrug 1,662 Millionen Euro. Davon wurden 1,464 Millionen Euro den Rücklagen zugeführt. Vom Bilanzgewinn in Höhe von 197 527,13 Euro wird eine Dividende von zwei Prozent an die Mitglieder ausgeschüttet.
Die Bank verfüge über eine gute Eigenkapitalausstattung. Der Anteil der bilanziellen Eigenmittel an der Bilanzsumme konnte von 9,87 Prozent auf 9,99 Prozent verbessert werden. Aufgrund reger Nachfrage nach privaten Wohnbaudarlehen sei das Kreditvolumen um 2,9 Prozent ausgeweitet worden. Das Kreditvolumen erreichte im Geschäftsjahr 2016 einen neuen Höchststand. Dafür sei der Zinsüberschuss aufgrund der anhaltenden Niedrigzinsphase weiter zurückgegangen. Der Provisionsüberschuss sei wie geplant ausgebaut worden.
Die Zahlungsbereitschaft der Bank war durch vorhandene liquide Mittel und dem Wertpapierbestand jederzeit gegeben und die aufsichtsrechtlichen Anforderungen wurden stets erfüllt, erklärte Kainer. Zusammenfassend könne man feststellen, dass die Ertragslage noch zufriedenstellend sei, durch die rückläufige Zinsspanne jedoch in der Zukunft wesentlich belastet werde.
Ein ganzes Bündel von Maßnahmen soll laut Pressebericht dafür sorgen, dass die Bank zukunftsfähig bleibt. Vorgesehen ist ein Kostensenkungsprogramm, ein neues Geschäftsstellenkonzept, dem Kundenverhalten angepasste Öffnungszeiten sowie ein Kundenserviceteam, das von 8 bis 18 Uhr online unter www.seebachgrund.de erreicht werden kann.
Satzungsgemäß schied Ernst Engelmayer durch das Erreichen der Altersgrenze aus dem Aufsichtsrat aus. Die Vorstände Edmund Kainer und Horst Amon dankten ihm für seine neunjährige Tätigkeit im Aufsichtsrat. Die Röttenbacher Vertreter haben sich in einer Ortsversammlung für Stefan Engelhardt als Nachfolger ausgesprochen, die Vertreterversammlung schloss sich dieser Entscheidung einstimmig an.
Als Vertreter des Genossenschaftsverbandes Bayern und als Kreisverbandsvorsitzender des Kreisverbandes Erlangen-Höchstadt-Fürth verlieh Edmund Kainer an Aufsichtsratsmitglied Konrad Schickert die "Silberne Ehrennadel". Er sprach ihm Dank für 25 Jahre Tätigkeit im Aufsichtsrat aus. red