von unserer Mitarbeiterin Sylvia hubele

Hallerndorf — Im Hallerndorfer Gemeinderat stimmten dessen Mitglieder zum einen über die künftige Geschäftsordnung und zum anderem über die Bestellung der einzelnen Verbandsräte ab. Weil die Geschäftsordnung des Gemeinderats in den vergangenen Jahren gut funktioniert habe, gab es daher auch wenig Änderungsbedarf.
Ebenso diskutierten die Gemeindevertreter darüber, ob sie mit der Zeit gehen wollen und sowohl die Einladungen zu ihren Sitzungen als auch die dazu gehörigen Mitteilungen künftig in elektronischer Form versenden.

Frage der Sicherheit

Während Georg Gunselmann dafür votierte, die bewährte Papierform beizubehalten, favorisierte Robert Linz die elektronischen Variante.
Schlussendlich müsse aber erst geklärt werden, wie sicher das alles sei, und solange bleibe alles, wie bisher, schloss Bürgermeister Torsten Gunselmann (FWG) die Diskussion.
Eine lebhafte Diskussion entspannte sich über die Frage, ob der Bürgermeister auch weiterhin über 5000 Euro ohne einen Gemeinderatsbeschluss verfügen solle, oder ob es weniger sein solle. Dies würde 1,25 Euro pro Einwohner in der Gemeinde bedeuten.
Das sei relativ wenig, erläuterte Gunselmann und erklärte, dass in anderen Gemeinden ein Spielraum von drei bis vier Euro pro Einwohner zur Verfügung stünde.
Mathias Erlwein (JAB) betonte, dass er als Gemeindevertreter informiert werden wolle, weil er den Bürgern, die ihn gewählt haben, Rede und Antwort stehen müsse. Bei der Abstimmung zeigte sich, dass nur zwei Abgeordnete für einen Betrag von 6000 Euro votierten. Alle anderen sprachen sich dafür, dass es bei den 5000 Euro bleibt.