Ein Mann bestellte kürzlich im Internet ein Kinderfahrrad im Wert von annähernd 400 Euro und überwies den Kaufpreis an ein Zielkonto in Irland. Die Ware blieb aus, da es sich bei dem Internetauftritt der Firma nach ersten Feststellungen um einen sogenannten "Fake-Shop" handelte, heißt es im Polizeibericht. Knapp zwei Wochen später versuchte es der Geschädigte erneut und interessierte sich hierbei konkret für ein auf einem Kleinanzeigenportal angebotenes Fahrrad. Hier tätigte er die Zahlung mittels eines Dienstleisters ohne Käuferschutz und erhielt die Ware jedoch bislang nicht. Der entstandene Betrugsschaden für den Mann aus dem Raum Hammelburg beträgt damit über 700 Euro. Die Polizeiinspektion Hammelburg nahm die Ermittlungen in den beiden Fällen auf und leitete zwei Verfahren wegen Warenbetrugs ein. pol