Bitterer Sonntagnachmittag für die Mönche. Mit 0:3 verlor die insgesamt doch enttäuschende Truppe aus dem Wildpark in Buttenheim. Der Abstand zum Spitzenreiter wird damit immer größer und beträgt nun bereits sieben Punkte FSV Buttenheim - TSV Mönchröden 3:0 (3:0)

Trotz der am Ende deutlichen Niederlage präsentierte sich der TSV Mönchröden als unbequemer Gegner. Allerdings erwischte Buttenheim einen Sahnetag. "Das dürfte unser bestes Spiel in dieser Saison gewesen sein", sagte FSV-Vorstand Christoph Schneider.

Bereits nach drei Minuten zappelte der Ball zum ersten Mal im Netz, als sich Niklas Karmann über rechts durchgesetzt hatte und sein Solo mit dem Treffer ins lange Eck zum 1:0 krönte. In der 23. Minute legte er auf Vorarbeit von Bruder David auch das 2:0 nach. Mönchröden gab sich zwar zu keiner Zeit auf, musste aber mit dem Pausenpfiff das 0:3 schlucken. Sandro Dümig erkannte aus 25 Metern, dass der Torwart Köhn etwas zu weit vor seinem Kasten steht und chippte den Ball über ihn hinweg. "Ein sensationelles Ding", sagte Schneider. Und quasi die Vorentscheidung.

Nach dem Seitenwechsel verwaltete der FSV in souveräner Manier, zu großen Chancen kam der Gast nicht mehr. Dafür hätte Buttenheim mit Kontern in der Schlussphase das Ergebnis sogar noch deutlicher gestalten können. "Das wäre dann des Guten aber etwas zu viel gewesen. Das 3:0 entspricht dem Spielverlauf sehr gut", meinte Schneider.

Die Mönchrödener waren da natürlich etwas anderer Meinung, denn ein eigener Treffer unmittelbar nach der Pause hätte eventuell noch einmal für die Wende sorgen können, doch insgesamt fehlte der Truppe des enttäuschten Trainers Thomas Hüttl die Durchschlagskraft und der letzte Wille. vd