Beim Quartalsappell für das vierte Quartal 2017 stimmte sich das Ausbildungszentrum Infanterie auf tiefgreifende Veränderungen im Lehrgangsbetrieb für das Jahr 2018 ein. Gleichzeitig blickt der stellvertretende Kommandeur, Oberst Axel Grunewald, auf das Quartal zurück und spricht über die Höhepunkte bis Jahresende.


Tag der Infanterie

Das dritte Quartal habe unter anderem mit dem 21. Tag der Infanterie, dem Besuch der Bundesverteidigungsministerin Dr. Ursula von der Leyen sowie der feierlichen Vereidigung des 87. Offizieranwärterjahrganges in Bad Bocklet herausragende Ereignisse gehabt. Tragischerweise sei bei einer Fallschirmsprungübung in Österreich ein Hauptfeldwebel ums Leben gekommen, der Angehöriger des Ausbildungszentrums Infanterie war.
Im letzten Quartal rage das 4. "Symposium Infanterie" am 25. und 26. Oktober heraus. Bei dieser Informationsveranstaltung sind die Kommandeure aller infanteristisch kämpfenden Verbände, Großverbände und Entscheidungsträger des Deutschen Heeres eingeladen. Ziel sei es, "neue Anforderungen an die Ausbildung im Heer und mögliche Umsetzungen in der Truppen- und Individualausbildung in Vorträgen und anhand von praktischen Beispielen darzustellen", so Grunewald.
Den Abschluss des Jahres bilde am 19. Dezember das 24. Öffentliche Adventskonzert mit dem Heeresmusikkorps Veitshöchheim in der katholischen Stadtpfarrkirche in Hammelburg. Oberst Grunewald verabschiedete mit den Stabsfeldwebeln Harald Steinhübl, Christoph Helbig, Andreas Roy, Uwe Tempel und Franz Lehmann sowie dem ehemaligen "Leiter Stab", Oberstleutnant Burkard Schneegold, sechs langjährige Angehörige des Ausbildungszentrums Infanterie.
Die in den Ruhestand versetzten Soldaten sahen zum Abschluss des Appells einen Vorbeimarsch der Formationen. Mit Blick auf das kommende Jahr stellte Oberst Grunewald die Angehörigen des Ausbildungszentrums Infanterie auf "schwierige Rahmenbedingungen" ein: "Vor dem Hintergrund der ab 2018 zu erwartenden höheren Anzahl von Lehrgangsteilnehmern im Zuge der Trendwende Personal wird es zu erheblichen Herausforderungen des Ausbildungsbetriebes kommen."
Er bedanke sich für das tägliche Engagement der Angehörigen des Ausbildungszentrums. Für das kommende Jahr gelte, dass "wir alle Kräfte bündeln müssen und werden, um die Ausbildung der Infanterie jeden Tag fortzuentwickeln und ein bisschen besser zu machen". red