Eine eindrucksvolle Fatimafeier fand in der Limbacher Wallfahrtskirche statt. Es war die Monatswallfahrt des Fatima-Weltapostolats Würzburg.

Als Gastprediger reiste Weihbischof Reinhard Hauke aus Erfurt an, um mit etwa 400 Gläubigen das Pontifikalamt zu feiern. Hauke sprach über die Mystikerin aus dem 13. Jahrhundert, die selige Lukardis aus Oberweimar, die sich bereits mit zwölf Jahren zum Kreuz hingezogen fühlte und ins Kloster eintrat. Ähnlich wie die Kinder von Fatima, die auf Bitten der Muttergottes für die Bekehrung der Sünder täglich den Rosenkranz beteten und viele Opfer brachten.

Das Bistum Erfurt, das vor kurzem sein 25-jähriges Bestehen feiern konnte, hat laut Hauke nur acht Prozent gläubige Katholiken; ein großer Teil der Bevölkerung sei ohne Bezug zur Kirche. Der Weihbischof äußerte seine Sorge um die Menschen in Thüringen, wie das Fatima-Weltapostolat weiter mitteilte.

Nach dem feierlichen Gottesdienst schloss sich die Lichterprozession an, die unter dem Gesang des Fatimaliedes um die Wallfahrtskirche Maria Limbach durch Feld und Wiesen führte, musikalisch begleitet vom Musikensemble Gropp, das eigens aus Würzburg gekommen war. Am Ende der Prozession wurde zur nächsten Fatimafeier in Dettelbach bei Kitzingen mit dem Weihbischof Herwig Gössel aus Bamberg eingeladen. red