Bei der dritten Aufsichtsratssitzung des Klinikverbunds Regiomed im Jahr 2017 ging es auch um das Klinikum Lichtenfels. Um die Nachnutzung des Gebäudekomplexes rund um das bestehende Klinikum erfolgreich weiterzuentwickeln, werden nun Überlegungen angestrebt, mit dem Landkreis Lichtenfels sowie der Regiomed eine gemeinsame Projektgesellschaft zu gründen. Ziel soll sein, die bauliche und flächentechnische Vermittlung des Bestandsgebäudes und des Geländes schnellstmöglich zu erarbeiten und im Sinne der Beteiligten umzusetzen. Die Nutzung soll sowohl für Regiomed als auch für medizinische Dienstleister, Firmen und Wohneinheiten ermöglicht werden und sich damit passgenau in die Stadtentwicklungsplanung integrieren. "Regiomed wird weiterhin erfolgreich sein, wenn wir mutig neue Wege gehen, ohne dabei unsere kommunalen Aufgaben als Gesundheitsdienstleiter aus den Augen zu verlieren. Dabei ist der Standort Lichtenfels mit Ideenentwicklungen, Fortschritt und Innovation wegweisend", erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Thomas Müller nach der Sitzung.
Im Zeichen der Fortentwicklung stand auch eine Personalentscheidung. Seit Beginn des Jahres ergänzt Johannes Brachmann die Geschäftsführer-Riege als Medizinischer Geschäftsführer bei Regiomed. Christian Mahnkopf (39), bisheriger Oberarzt der Abteilung Kardiologie im Klinikum Coburg, wird der künftige Chefarzt der Kardiologie. Die erfolgreich geführte Abteilung, die durch Professor Brachmann langfristig aufgebaut wurde, wird in seinem Sinne weitergeführt. "Ich freue mich sehr, dass der Aufsichtsrat Christian Mahnkopf als künftigen Chefarzt der Kardiologie am Klinikum Coburg berufen hat und der eingeschlagene Weg, die Verzahnung von Forschung, Lehre und klinischem Alltag mit einer optimalen und individuellen Patientenversorgung weiter verfolgt werden kann", sagte Joachim Bovelet, Hauptgeschäftsführer bei Regiomed. red