Bei der Landwirtschaft geht es auch um Gestaltung und Erhalt der Kulturlandschaft. Mit dem Bayerischen Kulturlandschaftsprogramm (Kulap) und dem Vertragsnaturschutzprogramm (VNP) gewährt Bayern den Landwirten Ausgleichszahlungen für die freiwillige Einhaltung von Bewirtschaftungsbeschränkungen, die auf den Gewässer-, Boden- und Klimaschutz sowie den Erhalt der Artenvielfalt und der Kulturlandschaft ausgerichtet sind. Im Zeitraum 11. Januar bis spätestens 24. Februar können wieder Förderanträge für verschiedene Agrar- und Umweltmaßnahmen (AUM) beim Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) gestellt werden. Wegen der für das Jahr 2023 vorgesehenen Reform der Europäischen Agrarpolitik werden beim Kulap alle Maßnahmen nur für einen zweijährigen Verpflichtungszeitraum angeboten, teilt das AELF mit. Beim VNP bleibt es wie bisher beim Fünf-Jahres-Zeitraum. Fachlich zuständig für Maßnahmen nach dem VNP sind die Unteren Naturschutzbehörden (UNB) am Landratsamt bzw. der Stadt Coburg. Interessierte Landwirte sollten daher frühzeitig mit der UNB Kontakt aufnehmen. Die Antragstellung für Kulap und VNP kann ähnlich wie der Mehrfachantrag nur online im iBalis erfolgen. Wegen der Corona-Beschränkungen sind die Sachbearbeiter am AELF nur telefonisch erreichbar. Der Bayerische Bauernverband (BBV) und das AELF informieren bei Online-Veranstaltungen am Mittwoch, 20. Januar, um 13.30 Uhr und am Donnerstag, 28. Januar, um 19.30 Uhr über aktuelle Themen und die Agrarumweltmaßnahmen. Anmeldung ist über die Geschäftsstellen des BBV (Telefon 09561/79569-0 oder 09573/310809-0) möglich. red