Bei herrlichstem Sommerwetter begeisterte das Ensemble "Bavarian Brass" mit einem musikalischen Feuerwerk auf der Waldwiese des Schlossparks Unterleinleiter die zahlreichen Zuhörer.
Einzigartige Arrangements, viele davon von Benjamin Sebald, dem Gründer des ursprünglichen Trompetenquartetts, mit abwechslungsreicher und farbiger Instrumentierung durch Trompete, Flügelhorn, Corno di Caccia, Langtrompete, Orgel und Schlagwerk ließen gleich zu Beginn die Professionalität und die hohe Spielfreude der sechs Musiker erkennen. Neben Benjamin Sebald, dem Leiter von Bavarian Brass und Mitglied der Hofer Symphoniker, zählen Florian Zeh, ein gymnasialer Schulmusiker aus Bamberg, Dominik Thoma, Trompeter und Dirigent aus Darmstadt, sowie Volker Hemedinger, Professor für Musikerziehung im österreichischen Wels, zu den festen Trompetern des Ensembles.


Großartige Solostücke

Christoph Günther, studierter Orchestermusiker in Nürnberg, unterstützte den Trompeteneinsatz am Schlagzeug und beeindruckte das Publikum durch seine großartigen Marimbaphon-Solostücke "Romantica" von Emanuel Sejourne und der "Habanera" aus "Carmen".


Feinfühlige Begleitung

Die junge Kirchenmusikerin und Soloorganistin Dorothea Weser begleitete feinfühlig das Ensemble und trat selbst solistisch mit der bekannten Toccata und Fuge in d-Moll BWV 565 und mit "Priere a Notre-Dame" in der Suite Gothique Opus 25 von Leon Boellmann auf.
Die beim Konzert aufgeführten Werke umfassten die Zeitspanne vom 15. Jahrhundert bis zur Gegenwart. red