Mit teils ausgezeichneten Leistungen haben 16 Feuerwehrmänner und vier Feuerwehrfrauen aus dem Landkreis die erste modulare Truppmannausbildung absolviert. Kreisbrandmeister Roland Schedel und Kreisbrandinspektor Ralf Weidenhammer konnten die Zeugnisse überreichen. Lukas Eisenbeiß von der Feuerwehr Stockheim bestand den Lehrgang mit der maximal zu erreichenden Punktzahl.

Eine fundierte Grundausbildung ist von enormer Wichtigkeit, betonte Kreisbrandmeister Roland Schedel beim Abschluss des Basismoduls. Nur wer über ein breites und fundiertes Wissen verfügt, kann in einem Einsatz richtig und vor allem zieloptimiert helfen.

Es ist gelungen, so Schedel, den Teilnehmern eine Ausbildung zu vermitteln, die auf die Bedürfnisse eines Truppmanns zugeschnitten ist. Neben den notwendigen Kenntnissen bezüglich der Rechtsgrundlagen im Feuerwehrwesen standen auch Themen wie Leitern und Rettungsgeräte, der ABC-Einsatz, Verhalten bei Gefahren, Lösch- und Hilfeleistungseinsatz, Fahrzeugkunde sowie lebensrettende Sofortmaßnahmen auf dem Lehrplan. Selbstverständlich durfte auch der Bereich Brennen und Löschen nicht vergessen werden, denn nur wer die Grundvoraussetzungen von Feuer kennt, kann dies auch zielorientiert bekämpfen.

Ein wichtiger Teil im Basismodul ist die richtige Handhabung und Nutzung des Digitalfunkgerätes. Kreisbrandmeister Thomas Müller zeigte den Teilnehmern in Theorie und Praxis, wie eingestellte Sprechgruppen zu wechseln sind, der netzinterne Notruf abzusetzen ist oder der Sprechfunk richtig abzuwickeln ist.

Nach zahlreichen Abendveranstaltungen und Ganztagsausbildungen an Samstagen war es für die 20 Teilnehmer so weit und sie mussten sich den schriftlichen Prüfungen stellen.

Als Lehrgangsbester erreichte Lukas Eisenbeiß (Feuerwehr Stockheim), gefolgt von Sebastian Heim (Feuerwehr Haßlach b. Kronach) und Alexandra Kreutzer von der Feuerwehr Gehülz das Lehrgangsziel.

Damit haben die Teilnehmer, so Schedel, den Grundstock für die weitere Ausbildung geschaffen. Als nächstes steht jetzt das Ausbildungs- und Übungsmodul an, dass in den eigenen Feuerwehren absolviert wird. Das Arbeiten mit dem am Standort vorhandenen Gerät und den Kameraden steht jetzt im Mittelpunkt. Danach können sie die Prüfung zum Truppführer ablegen.

Weitere Teilnehmer waren : Markus Müller (Au), Benedikt Fröba (Buchbach), Lea Angles (Friesen), Matthias Kaim (Größau), Sven Eck (Hummendorf), Philipp Büttner, Johannes Löffler, Nico Schneider (Kehlbach), Leon Riedel (Mitwitz), Lena Hergenröther, Sebastian Löffler (Stockheim), Michael Baier, Jasmin Brummer, Nico Büttner, Andreas Frauenhofer, Johannes Fröba und Jonas Löffler von der Feuerwehr Windheim. red