In diesem Jahr gab es 132 Werke aus zwei Jahrgängen und nur knapp verfehlte die Ausstellung "Sommerakademie 20!21!" die Möglichkeit, diese in Präsenz zu besuchen. Denn während ab 7. Juni neue Lockerungen in Kraft traten, endete die Ausstellung bereits am 6. Juni. Die Finissage, bei der jedes Jahr die Kulturförderpreise der VR-Bank Coburg vergeben werden, wurde digital veranstaltet. Auszeichnungen gab es in diesem Jahr gleich im Doppelpack, denn 2020 fand keine Ausstellung statt, so dass nun aus beiden Jahrgängen jeweils drei Künstlerinnen und Künstler mit je 200 Euro bedacht wurden.

Ausgewählt für den Kulturpreis 2020 hatte die vierköpfige Jury, bestehend aus Andrea Peitz (Kunsterzieherin), Joachim Goslar (Kunstverein), Prof. Gerhard Kampe (Hochschule) und Oliver Heß (VHS) die archaisch anmutende Skulptur "Urzeitkrebs" von Gudila Kolthoff, Lydia Stopperas Gemälde "ohne Titel" sowie die Metallskulptur "Fliehende Gedanken" von Heidrun Krec. Eine mit jeweils 50 Euro dotierte Anerkennung gab es für die Metallskulptur "Metamorphose" von Joachim Heim, das Aquarell "Fenster" von Kornelia Hüttner, den "Akt liegend" von Steffi Reißenweber sowie die Filzarbeit "Birkenborken" von Bettina Secker.

Die Auszeichnungen für 2021 gingen gleichwertig an Kathleen Losansky für ihr Aquarell "Passanten", an Steffi Reißenweber für ihre Arbeit "Mitten unter Schafen" sowie an Ingo Seydel, der eine doppelseitige Zeichnung aus seinem Skizzenbuch präsentierte. "Weniger ist mehr" kommentierte der Vorsitzende des Kunstvereins, Joachim Goslar", die im Kurs "Urban Sketching" entstandene Zeichnung "Albertsplatz". Auch für diesen Jahrgang wurden vier Anerkennungspreise mit jeweils 50 Euro vergeben: für Ülfet Olguns großformatiges Gemälde "Herbst am Weiher", für die Farbstiftzeichnung "Gala Royal" von Maik Roth, für das Acrylgemälde "Ohne Titel" von Lydia Stoppera sowie die Filzarbeit "Einer braucht den anderen" von Monika Zipprich. Unter den Preisträgern sind auch zwei Dozentinnen: Marina Abramova und Nicola Gottfried. red