"Urban Farming", "Smart Home" und "Brückenbaumeister": Für diese Arbeiten hat die Schaeffler-FAG-Stiftung drei Schulen mit dem Innovation Award 2018 für schulische Förderung ausgezeichnet. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien "Realschule/Gymnasium" und "Grundschulen". In einer Feierstunde in Schweinfurt überreichten Andreas Hamann, Leiter Personal Europa und Vorsitzender des Stiftungsvor-stands, sowie Josef Scheller, Geschäftsführer der Stiftung und Leiter Supply Chain Management Interfaces, die Auszeichnungen an die Sieger und deren Lehrkräfte, heißt es in einer Pressemitteilung des Unternehmens.

"Die FAG-Stiftung ist Motor für Wissen, Wissenstransfer und die Entwicklung von Potenzialen. Sie ist ein Ausdruck von unternehmerischer und gesellschaftlicher Verantwortung", erläuterte Hamann den Zweck der Stiftung.

Seit ihrer Gründung im Jahr 1983 hat die Schaeffler-FAG-Stiftung mehr als eine Million Euro an Fördergeldern ausgeschüttet. Um auch junge Menschen sehr früh für Technik und technische Berufe zu begeistern, wurde vor 19 Jahren neben der Hochschul- und Wissenschaftsförderung zusätzlich noch die "schulische Förderung" ins Leben gerufen. Hierbei fördert die Stiftung naturwissenschaftlich-technische, meist fächerübergreifende Projekte an Schulen.

Der erste Preis in Höhe von 3000 Euro ging an das Gymnasium Höchstadt für das Projekt "Urban Farming - Bau eines Growrooms". Dabei entwarfen und bauten die Schüler eine kugelförmige Anlage für den Innenraum zum Eigenanbau von Nutz- und Zierpflanzen in Großstädten.

Ziel des Projekts war die Erforschung des Wachstumsverhaltens geeigneter Pflanzen in unterschiedlichen Erden mithilfe des von ihnen entworfenen "Growrooms". In Zusammenarbeit mit ansässigen Firmen konnten die Schüler ihr Projekt in die Tat umsetzen und fertigten mithilfe von CNC-Laserfräsmaschinen einen Großteil ihrer Arbeit an.

Den zweiten Preis in Höhe von 2000 Euro erhielt das Gymnasium Ernestinum Coburg für das Projekt "Smart Home". Ziel dieses Kooperationsprojektes der zehnten Klasse mit der Hochschule Coburg war es, den Schülern einen Einblick in eine ihnen noch unbekannte Technik zu vermitteln, erarbeitetes Wissen aus der Mathematik, Informatik und Physik anzuwenden und sowohl Teamgeist als auch eigenverantwortliches Arbeiten zu fördern. Die Schülergruppe entwickelte selbstständig Geräte, mit denen sich das Leben, vor allem im Haushalt, erleichtern und sicherer machen lässt.

In der Kategorie "Grundschulen" ging der Preis mit 1000 Euro an die Dreiberg-Schule Knetzgau, die für das Projekt "Brückenbaumeister" ausgezeichnet wurde. Die Viertklässler konstruierten und bauten aus Alltagsmaterialien Brücken und berücksichtigen dabei deren Stabilität und Belastbarkeit. Durch die kreative und spieleri-sche Problemlösung wurde zugleich das Interesse an den Fächern im mathematisch-naturwissenschaftlichen Bereich geweckt. red