Valentin-Becker-Kompositionswettbewerb Seit 1953 vergibt die Stadt Bad Brückenau den Valentin-Becker-Preis. Namensgeber ist der Würzburger Komponist Valentin Eduard Becker (1814-1890), der als Verfasser von weit über 500 Chorwerken die fränkische und deutsche Chorlandschaft seiner Zeit maßgeblich geprägt hat. Seine Enkelin Greta Oechsner konnte Anfang der 1950er Jahre die Stadt Bad Brückenau für die Durchführung eines Wettbewerbs gewinnen, der Beckers Schaffen würdigen und neue Chorkompositionen fördern sollte. Seitdem bereichert der Preis den Kulturkalender der Stadt und wird in enger Zusammenarbeit mit dem Fränkischen Sängerbund und mit Hilfe finanzieller Unterstützung durch das Land Bayern, den Bezirk Unterfranken und den Landkreis Bad Kissingen in einem dreijährigen Rhythmus verliehen.

Die Jury 32. Becker-Preis: Gerald Fink (Vorsitzender, Bundeschorleiter des Fränkischen Sängerbundes), Friedhelm Brusniak (Professor i.R., Universität Würzburg), Franny Fuchs (Hochschule für Musik Würzburg), Heike Henning (Universität Mozarteum Salzburg), Wolfgang Schicker (BR-Klassik Franken), Erhard Schumm (Chorleiter, Lehrer am Franz-Miltenberger-Gymnasium in Bad Brückenau)

Die Preisträger

Sieger Kategorie 1 - Originalkomposition: Drei tierische Songs (Patrick Bach, Helmstadt-Bergen), Nicht müde werden (Albrecht Haaf, Müllheim)

Kategorie 2 - Bearbeitung oder Arrangement eines Volksliedes oder Songs: Kirya Yefefiya (Ohad Stolarz, Berlin), Edvard-Grieg-Lieder (Sylke Zimpel, Dresden)

Kategorie 3 - Kinderchorkomposition: Zungenbrecher-Medley (Jens Klimek, Wernigerode), Vom Riesen Timpetu (Prof. Kai Koch, Ludwigshafen)

Kategorie 4 - Sonderpreis: may-be-peace (Elisabeth Fußeder, Freiburg im Breisgau)

red