Bamberg — Die Stiftung Weltkulturerbe Stadt Bamberg hat zum achten Mal ihren "Förderpreis zur Erhaltung historischer Bausubstanz" verliehen. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wird an Eigentümer von Bauwerken vergeben, die sich um die Erhaltung historischer Bausubstanz im Stadtgebiet bemühen. Die Wahl des Preisträgers durch den Vorstand der Stiftung fiel einstimmig auf den Bamberger Bauherrn Jörg Neumann, der den auf der "Bamberger Liste gefährdeter Denkmäler" stehende Bruckertshof im Juni 2012 gekauft hat. Das Einzeldenkmal aus dem 18. Jahrhundert ist das älteste Bauwerk im erst nach 1945 entstandenen Stadtteil Kramersfeld-Hirschknock. Den Niedergang des Anwesens beklagten Behörden und Bürger seit Ende der 1970er Jahre. Seit der Aufgabe des Gasthofs durch den Wirt stand das Anwesen leer. Der Bauherr hat es geschafft, durch aufwändige Restaurationsarbeiten das barocke Fluraufseherhäuschen in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Die Laudatio hielt Bürgermeister Christian Lange, stellvertretender Vorsitzender des Stiftungsvorstandes. Für die Musik sorgte das Blechbläser-Ensemble der Städtischen Musikschule. Foto: Herbst