Anstrengende Zeiten für angehende Handwerker. Am 4. Juli fand die landeseinheitliche schriftliche Gesellenprüfung statt, am 22. Juli war Abgabe der Gesellenstücke. Es folgt am Mittwoch, 27. Juli, die praktische Prüfung, bei der einer Arbeitsprobe unter Aufsicht erstellt werden muss. Am Donnerstag von 17 bis 18 Uhr kann die Öffentlichkeit die Gesellenstücke in der Staatlichen Berufsschule 1 in Coburg, am Plattenäcker 30, begutachten.
Die Auszubildenden im Schreinerhandwerk beginnen ihre dreijährige Ausbildung mit dem Berufsgrundschuljahr. Das heißt: ein Jahr Vollzeitschule zur Vermittlung praktischer und theoretischer Kenntnisse. Im zweiten und dritten Lehrjahr sind sie dann nur noch einen Tag pro Woche in der Berufsschule, ansonsten findet die Ausbildung im Betrieb statt.
Die Gesellenprüfung besteht zum einen aus einem schriftlichen Teil, der sich aus den Fächern Gestalten und Konstruktion, Planung und Fertigung, Montage und Service sowie Sozialkunde zusammensetzt. Und zum anderen aus zwei praktischen Teilen: nämlich dem Gesellenstück, welches der Auszubildende unter bestimmten Grundvorgaben selbst entwerfen, zeichnen und im Betrieb bauen muss, und der Arbeitsprobe, bei der ein vorgegebenes Werkstück nach Zeichnung unter Aufsicht gefertigt werden muss.
Teilnehmer 2016 sind Robin Beetz, Auszubildender in der Firma Gundermann, Weidhausen; Maximilian Funk, Firma Brehm, Grub am Forst; Linus Müller, Firma Truckenbrodt, Untersiemau; Paul Preußinger, Firma Heinz, Rossach; Sascha Seidel, Firma Uebelhack, Neustadt; Maximilian Thiem, Firma Riedel, Lautertal; Fabian Weidhaus, Firma Wendler, Dietersdorf. red