Der TSV Mönchröden hat auch bei seinem zweiten Saisonspiel Heimrecht im Wildpark. Mit dem TSV Breitengüßbach stellt sich ein in der Bezirksliga Oberfranken West etabliertes Team vor, das zum Auftakt ein Remis in Buttenheim erreichte. Im Wildpark herrscht dagegen nach dem 8:1 gegen Oberhaid Euphorie pur.

TSV Mönchröden

Breitengüßbachs neuer neuer Trainer Tobias Eichhorn kann auf neun vielversprechende Neuzugänge zurückgreifen und möchte mit seiner Mannschaft in der Spitzengruppe mitmischen. Im Lager der "Mönche" ist man natürlich mit dem 8:1-Kantersieg am ersten Spieltag gegen den FC Oberhaid mehr als zufrieden. Das gilt vor allem auch für TSV-Coach Thomas Hüttl, der dieses unerwartete Ergebnis aber realistisch einordnet. Er verweist auch auf das letzte Heimspiel der abgebrochenen Serie vor fast einem Jahr, als die Güßbacher mit einem späten Treffer die drei Zähler aus dem Wildpark mitnahmen. Doch er erwartet den gleichen Elan und die Offensivstärke seines Teams wie beim Saisonauftakt, um auch gegen den nächsten Kontrahenten aus dem Landkreis Bamberg zu gewinnen.

TSV Meeder

Wird der Bann gebrochen? Vom Auftritt beim 4:1-Heimsieg gegen DJK Lichtenfels angetan zeigte sich Dieter Sommer, Spielleiter beim TSV Meeder: "Nach den durchwachsenen Leistungen in der Vorbereitung hatte ich im Vorfeld meine Bedenken. Aber wir waren voll da", freut sich Sommer in der Spielersitzung vor dem Spiel beim FC Mitwitz.

Mit dieser Einstellung soll nun auch endlich wieder Zählbares beim kommenden Gegner mitgenommen werden. Der letzte TSV-Sieg in Mitwitz ist nämlich über zehn Jahre her, der letzte Punkt sprang 2013 heraus. Zudem stieg der TSV auf dem neutralen Geläuf der Mitwitzer 2016 in der Relegation gegen den TSV Marktzeuln aus der Bezirksliga ab.

Gute Erinnerungen sehen also definitiv anders aus. "Ich will endlich den Bann brechen", schwört Simon Schiller folgerichtig sein Team auf das Spiel ein ein. Personell kann er dabei aus den Vollen schöpfen: Nur die langzeitverletzten Verteidiger Christian Maisel, Leon Pietsch und Sebastian Höhn stehen nach wie vor nicht zur Verfügung. Den fitten Spielern attestiert der Meederer Spielertrainer indes eine "intensive und gute" Trainingswoche.

Allerdings tritt er auch auf die Euphoriebremse: "Wir wissen jetzt nicht, wo wir stehen, und vielleicht wissen wir das auch nach Mitwitz noch nicht."

SV Ketschendorf

"Die Leistung im Auftaktmatch war okay, aber es sind noch keine Punkte auf dem Konto". Patrick Schuberth, Spielertrainer des SV Ketschendorf bringt die Situation nach dem 1. Spieltag auf den Punkt. Jetzt will er das mit seiner Mannschaft am Wochenende nachzuholen.

Er erwartet im ersten Auswärtsspiel einen hochmotivierten Gegner: "Für die DJK ist es das erste Heimspiel, entsprechend motiviert werden die Bamberger spielen. Wir müssen unsere Qualität auf den Platz bringen und im Abschluss effizienter werden. Wenn uns das gelingt, haben wir sicherlich die Chance die Punkte zu entführen. Das muss ganz klar unser Ziel sein", fordert der Spielertrainer, der nach seinem Platzverweis gegen Merkendorf dieses Mal nur von der Seitenlinie Einfluss nehmen kann. mca/ps/ct