Stefanie Gleixner Zu gutem Essen gehört eine schöne Location und gute Musik - und Kunst. Dass das so ist, beweist die Veranstaltungsreihe "Kunst & Genuss" jedes Jahr aufs Neue. Seit nun mehr 16 Jahren stellen um die zehn Künstler in Gaststätten rund ums Walberla aus. Unterschiedliche künstlerische Positionen sollen dabei gezeigt werden. "Uns ist es dabei wichtig, dass die Künstler auf professionellem Niveau arbeiten", betont Veranstalter Kurt Neubauer. Renommierte Künstler, die bereits mit einigen Preisen ausgezeichnet wurden, werden so jährlich für die Veranstaltung gewonnen. Auch in diesem Jahr befinden sich unter jenen, die mit dem Preis der Veranstaltungsreihe ausgezeichnet werden, preisgekrönte Künstler.

Der erste Preis ging an Ilse Feiner. Die gebürtige Oberpfälzerin lebt mittlerweile in Roßtal im Landkreis Fürth. Ihre Kunst zeichnet sich durch großflächige Acrylmalerei aus. Um das 30. Lebensjahr begann sie mit der Malerei. In ihrem Atelier stellt sie Bilder aus, die überwiegend Landschaften zeigen. "Ich verändere meistens die Farbe oder Formen", sagt Ilse Feiner.

Mit 29 Jahren ging der zweite Preis an einen jungen Künstler. Ignaz Huber konnte den Preis allerdings nicht selbst entgegennehmen, da er im Rahmen eines Erasmus-Stipendiums derzeit in Palermo ist. Der Student an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg lebt in der Fränkischen Schweiz und gestaltet Holzskulpturen. Aus einem einzigen Holzstamm fertigt Huber seine Gebilde. Zuerst mit der Kettensäge, dann mit dem Sticheisen. So stellt Ignaz Huber Figuren und Tiere dar. Farbe lässt die Werke dann noch lebendiger wirken.

Der dritte Preis geht an den 72-jährigen Günther Spath. Schon als Kind begann der Franke mit der Malerei. Damals noch mit Stiften, entwickelte er sich mit der Zeit weiter und hat die Aquarell-Malerei für sich entdeckt. Seine Fähigkeiten gibt er in Volkshochschul-Kursen an andere weiter. Auch über die Videoplattform Youtube zeigt er, wie man ein Aquarellbild von Anfang an entwickeln kann. Aber einen Musterweg gebe es dafür nicht.

Die Geldpreise werden von der VR Bank Bamberg-Forchheim, dem Landkreis Forchheim und den Gemeinden rund ums Walberla zur Verfügung gestellt.