Unter dem Motto "Deine Stimme für Inklusion - mach mit!" lädt die Offene Behindertenarbeit (OBA) im Dominikus-Ringeisen-Werk am 5. Mai in Münnerstadt (Maria Bildhausen) und Bad Königshofen dazu ein, sich für eine inklusive Gesellschaft stark zu machen.

Um für das Thema Inklusion zu sensibilisieren und zu zeigen, was jede*r tun kann, initiiert die OBA ab 24. April eine coronakonforme Postkarten-Aktion. "Machen Sie sich vor Ort für eine inklusive Gesellschaft ohne Barrieren stark - schreiben Sie Ihre Forderung an Ihren Bürgermeister/Behindertenbeauftragten auf eine Postkarte und senden Sie uns diese bis spätestens zum 3. Mai zu. Die OBA übergibt am 5. Mai gesammelt die Forderungen an die Behindertenbeauftragten beziehungsweise Bürgermeister der Stadt Münnerstadt und der Stadt Bad Königshofen. Wer seine Postkarte lieber an einen anderen Empfänger schicken möchte, kann dies natürlich auch gerne tun", heißt es in einer Pressemitteilung der OBA.

"Damit Menschen mit und ohne Behinderung gleichberechtigt in unserer Gesellschaft leben können, fordern wir, dass sowohl bauliche, als auch Barrieren in unseren Köpfen abgebaut werden", sagt Alexander Schmidt, der Leiter der Offenen Behindertenarbeit in den Landkreisen Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld. "Mit unserer diesjährigen Aktion wollen wir zeigen, dass wir durch gemeinsames Engagement unsere Zukunft inklusiv gestalten können. Deshalb laden wir dazu ein, sich für ein barrierefreies Miteinander einzusetzen."

Europäischer Protesttag

Der 5. Mai ist der Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung. Jedes Jahr laden zahlreiche Verbände und Organisationen der Behindertenhilfe und auch der -selbsthilfe zu vielen verschiedenen Aktionen ein, um auf die Situation von Menschen mit Behinderung in Deutschland aufmerksam zu machen. Dieses Mal lautet das Motto: "Deine Stimme für Inklusion - mach mit!" Es ist ein Aufruf an alle Menschen, Missstände aufzudecken, Teilhabe-Barrieren sichtbar zu machen und Menschen mit Behinderung dabei zu unterstützen, sich für ihre Rechte einzusetzen - für mehr Miteinander statt Nebeneinander. Trotz erschwerter Bedingungen durch die Corona-Pandemie, haben unzählige Menschen neue Wege gefunden, um weiterhin coronakonforme Aktionen und Projekte umzusetzen. Das soll auch am 5. Mai so sein, heißt es weiter.

Gemeinsam Barrieren abbauen

Im zweiwöchigen Aktionszeitraum rund um den 5. Mai finden jedes Jahr deutschlandweit mehr als 600 verschiedene Aktionen und Projekte statt. "Wir möchten, dass auch in diesem Jahr trotz oder gerade wegen der Corona-Pandemie viele Menschen den 5. Mai nutzen, um ein deutliches Zeichen für Inklusion zu setzen - natürlich in einem corona konformen Rahmen, sagt Christina Marx, Leiterin der Aufklärung bei der Aktion Mensch. "Indem wir Teilhabe-Barrieren für Menschen mit Behinderung erkennen und diese gemeinsam abbauen, sorgen wir dafür, dass alle Menschen gleichberechtigt in unserer Gesellschaft leben und ihre Rechte in Anspruch nehmen können."

Die Aktion Mensch möchte die Teilhabechancen für Menschen mit Behinderung spürbar verbessern und unterstützt seit mehr als 20 Jahren die Aktivitäten zum Protesttag. Sie koordiniert das Engagement und stellt Förder- sowie Aktionsmittel zur Verfügung.

Wo und wann (digitale) Angebote und Veranstaltungen in ihrer Stadt stattfinden, erfahren Interessierte einfach und schnell im Internet unter www.aktion-mensch.de/5mai. Unter dem Hashtag #5Mai können alle Teilnehmer*innen ihr Engagement rund um den Aktionstag in den sozialen Netzwerken mit anderen teilen.

Kontakt: Dominikus-Ringeisen-Werk, Offene Behindertenarbeit, Veit-Stoß-Str. 5, 97702 Münnerstadt, E-Mail: oba@drw-bildhausen.de; Thüringer Str. 8, 97631 Bad Königshofen. red