Das Kunstmuseum Erlangen konnte für die Sammlung der Stadt eine Schenkung des Künstlers Philip Anyengo entgegennehmen. Er hat gerade sein Studium in der Klasse von Professor Susanne Kühn an der Akademie der Bildenden Künste abgeschlossen. Und es war sein Wunsch, in der Region, in der er sein Studium absolviert hat, eine künstlerische Spur zu hinterlassen.

Daher kam die Idee, der Stadt Erlangen für ihre Kunstsammlung ein Werk zu schenken. Für den gebürtigen Kenianer ist die Kunst ein wichtiges Mittel der Kommunikation zwischen den Kulturen. Das geschenkte Porträt zeigt Anyengos kleine Schwester und ist aus mehreren anderen Gemälden zusammengesetzt. Diese Technik der Wiederverwertung eigener älterer Kunstwerke zu neuen collagierten Werken beschreibt er als experimentell wie seine Nutzung verschiedenster Farben und anderer Malmittel. Eine Plastikfolie ist Teil des Bildes. Sie symbolisiert den Versuch, das gemalte Bild, seinen Inhalt, seine Bedeutung zu konservieren und zu schützen. Foto: Kunstmuseum.