"Born to be mild", so nennt sich die aktuelle Ausstellung im Café "Susi und Strolch" im Torgraben in Haßfurt. Das Café bietet in regelmäßigen Abständen Kunstschaffenden Raum. Gezeigt werden Malerei, Grafik oder Fotografie. Am Samstagnachmittag stellte bei der Vernissage nun Bogi Nagy ihre Werke vor. Die aus Ungarn stammende Künstlerin hat sich auf die Stilrichtung "Pop-Art" spezialisiert.
Bei einem Besuch von Freunden in Haßfurt habe sie, die in Nürnberg lebt, sich in das Café verliebt, wie die 34-Jährige erzählte. "Der Stil und die Atmosphäre haben mich überzeugt und passen zu meinem eigenen Stil", sagte sie. Bei ihren eigenen Kunstwerken dürfen "knallige Farben und sinnige Sprüche" nicht fehlen. Der Besucher kann zwei Formate in Groß und Klein bestaunen. Die Arbeiten hinter Acrylglas erzeugen bei Tageslicht einen besonderen glänzenden Effekt.
Bogi Nagy freut sich, dass Kunst in den Haßbergen geschätzt wird. Von Kindesbeinen an künstlerisch inspiriert zeigt Bogi Nagy einen Querschnitt aus ihren Werken. "Jedes Bild erzählt eine Geschichte", sagt die Illustratorin, die mit ihrem markanten Stil gute und schlechte Erfahrungen verarbeitet. Die Bilder spiegeln ihr Wesen wider: "Die Bildsprache ist für mich wie eine Therapie."
Neben Ausstellungen in Nürnberg und München möchte sich die Künstlerin mit einem Portfolio auch im Haßbergkreis präsentieren. Die Kunstwerke sind zu den Öffnungszeiten des Cafés bis zum 17. Februar zu sehen und können käuflich erworben werden. cr