Bereits drei Betrugsanzeigen mussten die Ermittler der Polizeiinspektion Coburg im Laufe der Woche im Coburger Stadtgebiet aufnehmen. Die Betrugsmasche war in allen drei bekannten Fällen die gleiche. Ein angeblicher Paketbote stellte sich in zwei Fällen im Coburger Steinweg und in einem Fall in der Coburger Mohrenstraße jeweils in einem Imbissgeschäft vor. Der Bote gab an, ein oder mehrere Pakete für einen Bewohner des Anwesens, in dem sich der Imbiss befand, abgeben zu wollen. Die Adressaten konnte der Paketbote wohl nicht erreichen und bat deshalb die Imbissbetreiber, die Pakete anzunehmen und die ausstehende Nachnahmegebühr zu begleichen. In zwei Fällen glückte die Betrugsmasche. Die Imbissbetreiber zahlten einmal 82 Euro und einmal 78 Euro an den vermeintlichen Paketboten. Erst bei der Übergabe an den angeblichen Adressaten stellte sich heraus, dass dieser überhaupt kein Paket bestellt hatte. Beim Öffnen des Paketes befanden sich in beiden Fällen wertlose Gegenstände in den Paketen. Im dritten Fall scheiterte die Zahlung der angeblichen Nachnahmegebühren an der mangelnden Barschaft in der Kasse des Imbissbetreibers. Die Betrugsspezialisten der Polizeiinspektion Coburg ermitteln in zwei Fällen wegen vollendeten und in einem Fall wegen versuchten Betrugs. Insgesamt entstand ein Schaden von 160 Euro. Die Polizeiinspektion Coburg rät im Falle einer Paketzustellung mit Zahlung einer Nachnahmegebühr, sich den Paketzusteller genauer anzuschauen. Dieser sollte sich im besten Fall durch einen Ausweis oder zumindest durch seine getragene Paketzusteller-Uniform legitimieren können. pol