Spürbar erhöht hat die unterfränkische Polizei gemeinsam mit den Kreisverwaltungsbehörden im Regierungsbezirk die Kontrollen zur Einhaltung der 2G- bzw. 3G-Regeln. Zahlreiche Betriebe wurden inzwischen überprüft, wie es in einer Meldung an die Presse heißt. In einzelnen Fällen leitete die Polizei konsequent Ordnungswidrigkeitenverfahren ein, da die Betreiber beziehungsweise Beschäftigten ihrer Kontrollpflicht nicht nachgekommen waren.

Da die Krankenhausampel auf Rot gesprungen war und bayernweit erneut der Katastrophenfall ausgerufen wurde, haben Kontrollen zur Einhaltung der Infektionsschutzregeln auch in Unterfranken wieder oberste Priorität. Allein im Zeitraum von Freitag bis Sonntag haben unterfrankenweit fast 500 Kontrollen in allen öffentlichen Bereichen stattgefunden, in denen die 2G-, 3G- bzw. 3G-plus Regeln Anwendung finden.

Ein Hauptaugenmerk legten die kontrollierenden Beamten auf die Einhaltung der Kontrollpflicht der Verantwortlichen, insbesondere im Bereich der Gastronomie, in Clubs und Diskotheken sowie in anderen Freizeiteinrichtungen.

In der Spitze waren täglich bis zu rund 150 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte in die Kontrollmaßnahmen eingebunden, die in Abstimmung mit den originär zuständigen Städten und Landratsämtern in Unterfranken durchgeführt wurden. Bei 18 festgestellten Verstößen wurden gegen die Betroffenen (acht Betreiber/ Beschäftigte; zehn Besucher/ Kunden) konsequent Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten nach dem Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Über die Ahndung entscheidet die jeweilig zuständige Kreisverwaltungsbehörde.

Auch in den kommenden Tagen werden verstärkte Kontrollen stattfinden, da die Einhaltung der Infektionsschutzregeln aufgrund der aktuellen Pandemieentwicklung zwingend erforderlich ist, heißt es weiter in der Pressemeldung aus dem Polizeipräsidium Unterfranken in Würzburg. Der überwiegende Teil halte sich offenbar an die Regeln, so die Einschätzung. pol