Bei einem digitalen politischen Abend der Wirtschaftsjunioren Bad Kis­singen berichtete die Bundestagsabgeordnete Dr. Manuela Rottmann von Bündnis 90/Die Grünen über ihre Arbeit in Berlin. Rottmann bedauere es sehr, dass gerade kleine und familiengeführte Unternehmen in der Gastronomie und Hotellerie ohne Fremdverschulden in einen finanziellen Bankrott fallen, heißt es in der Pressemitteilung der Wirtschaftsjunioren über die Veranstaltung. Sie rief zu einem Neustart auf und führe bereits Gespräche mit verschiedenen Verbänden, die den geschädigten Unternehmen professionell und beratend zur Seite stehen sollen.

Ferner sieht Rottmann auch eine Chance für die Behörden, sich nun zu digitalisieren und neu aufzustellen. "Es ist wichtig, die Digitalisierung zu analysieren und die Ursachen der Verzögerung zu beheben", sagt sie. Auch für den Weg aus der Krise sowie die Umsetzung von Innovationen hat sie viele Ideen und Anregungen. Die Bundestagsabgeordnete stellte sich den Fragen und Anliegen der Wirtschaftsjunioren Bad Kissingen.

"Ein ausführliches Lobbyregister macht Politik transparent", eröffnete Bernadette Köth, Mitglied der Wirtschaftsjunioren, den Austausch. Anregend diskutiert wurden Themen wie "effektivere Maßnahmen als ein Dauerlockdown", E-Mobilität und die Bürokratie der Ministerien. Auf die Frage wer in Zukunft die Renten- und Pflegeleistungen bezahlen wird, legte Rottmann ein Konzept vor. Sebastian M. Bünner, Kreissprecher der Wirtschaftsjunioren, bedankte sich für die offenen Worte. red