Zu "Weiter Ärger in Forstlahm" vom 19. Mai:

Je mehr man über die Umstände des Baugebiets erfährt, desto übler wird einem. Schon allein die Tatsache mit welch brachialer Gewalt vorgegangen wird ohne Rücksicht auf geschützte Tiere und Anlieger, empört uns zutiefst.
Die Stadt will angeblich für junge Familien etwas tun? Ja, genau, sie zerstört gerade unsere Heimat und die der zukünftigen Generationen.
Freunde von uns wollten wieder zurück in die Heimat ziehen, weil unsere Natur so schön ist. Trotz geringerer Einkommensmöglichkeiten als gut ausgebildete Ingenieure wollten sie wieder nach Kulmbach kommen.
Jetzt - nachdem sie sehen, was derzeit in ihrer Heimat und auch in Melkendorf, Höferänger und Weiher passiert - sind sie dermaßen abgeschreckt, dass sie sich nun lieber für einen anderen Ort entscheiden.
Empörend ist auch der Umgang mit Menschen, die gegen das Baugebiet sind. Wenn Amtsdinge zu erledigen sind, wird man damit konfrontiert: "Sie haben doch ein Plakat gegen das Baugebiet auf Ihrem Grundstück?" Da fragen wir uns: Was hat das miteinander zu tun? "Wie bitte? Gibt es wohl schon eine Schwarze Liste? Alles klingt nach Stasimethoden. Wird bald ganz Kulmbach auf der Liste stehen? Müssen wir jetzt eine Androhung von Bußgeld fürchten?"
Eine städtebaurechtliche Begründung mag den Verantwortlichen die uneingeschränkte Lizenz für diese Dinge geben. In der Realität macht die Politik Henry Schramms aus Bürgern Opfer, aus der Natur Industriebrache, geschützte Tiere rottet sie aus und mittlerweile glaubt man, sich nicht einmal mehr an geltendes Recht halten zu müssen. Mit dieser Politik ist kaum noch jemand einverstanden.
Sie schadet dem Ruf und Ansehen unserer Heimatstadt Kulmbach!
Daniel und Christiane Lärm,
Kulmbach