München/Coburg — Innenminister Joachim Herrmann hat den Hochschulpräsidenten Michael Professor Pötzl in den Landesbaukunstausschuss berufen. Er vertritt in diesem Gremium das Bauingenieurwesen. Der Landesbaukunstausschuss berät den Freistaat bei seinen Bauvorhaben in Sachen Baukultur und -qualität. Neben Michael Pötzl sind sechs weitere renommierte Experten aus Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur, Denkmalpflege und Kunst im Gremium vertreten.
"Die Expertise der Mitglieder verschiedener Fachdisziplinen gibt der Baukunst und der Baukultur in Bayern wertvolle Impulse", betonte Minister Joachim Herrmann bei der Einführung der neuen Mitglieder.
Auch Städten und Gemeinden steht der Ausschuss als freiwillig anzurufendes Beratungsgremium zur Verfügung. Die Bandbreite reicht vom Museumsneubau über innerstädtische Brücken bis hin zu einem zeitgemäßen Umgang mit Denkmälern. "Die Berufung in das Gremium ist eine große Ehre, denn ich bin nicht nur als Bauingenieur, sondern auch als Präsident der Hochschule Coburg berufen worden", erklärte Pötzl am Freitag. "Gerade der zukunftsweisende Weg der interdisziplinären Ausbildung in der Fakultät Design waren hierfür ausschlaggebend. Die Zusammensetzung des Landesbaukunstausschusses ist ja selbst ein lebender Beweis dafür." Der Landesbaukunstausschuss geht auf eine Kommission zurück, die König Ludwig I. bereits 1829 gegründet hat. Anfangs wurde sie vom bekannten Münchner Baumeister Leo von Klenze geleitet. red