Damit das Spielen am und im Wasser ein ungefährliches Vergnügen bleibt, gilt es ein paar einfache Regeln zu beachten. Diese zu vermitteln, ist eine Kernaufgabe der Wasserwacht. Um der steigenden Anzahl an Badeunfällen entgegenzuwirken, wird damit schon bei den Kleinsten begonnen.

Mit dem Präventionsprojekt "Pitsch Patsch" werden Vorschulkinder für die Gefahren sensibilisiert. Damit die Ortsgruppen auf ein geschultes Personal zurückgreifen können, lud die Kreiswasserwacht zu einer Anwenderschulung ein.

So fanden sich 21 Aktive im Katastrophenschutzzentrum in Bad Staffelstein zusammen. Annabell Schrenker und Julia Gehringer von der Wasserwacht Ebensfeld führten die Teilnehmer fachmännisch in das Projekt "Pitsch Patsch" ein.

Was ist ein Rettungsring und wie kommt er zum Einsatz? Welche Rettungsmittel gibt es noch? Wie verhalte ich mich im Notfall und wie hilft eigentlich der Rettungsschwimmer der Wasserwacht? Um Antworten auf all diese Fragen zu finden, wechselten die Teilnehmer die Rollen von Kindern und Betreuern.

Am Ende konnten Gehringer und Schrenker allen Teilnehmern zur erfolgreichen Fortbildung gratulieren.

Für alle Kindertagesstätten ist die Teilnahme an dem Projekt kostenlos. Die Wasserwacht besucht die jeweilige Einrichtung, die Kleinen bekommen für ihre aktive Teilnahme eine Urkunde. Neben dem eigentlichen Projekt stellt die jeweilige Ortsgruppe ihre Ausrüstung und Fahrzeuge vor. Kindertagesstätten, die Interesse an einer Teilnahme haben, können bei ihrer örtlichen Wasserwacht mehr Informationen dazu erhalten. red