Leicht war es nicht, eine zeitlose, aber dennoch schöne und kreative Idee für das Gesellenstück zu finden. Doch die Recherche im Internet, viele Planungen und Rücksprachen haben sich für Darius Sammet aus Mainleus gelohnt. Er stach beim Schreinerwettbewerb "Die gute Form" alle anderen aus und wurde mit einem ersten Platz belohnt.

"Ich habe bei der Planung viele Sachen probiert, habe Zeichnungen gemacht. Ehrlich gesagt, hätte ich das Stück besser machen können. Aber trotzdem ist mein Couchtisch was geworden", sagt Darius Sammet bei der Preisverleihung. Sein Couchtisch hat eine asymmetrische Form, ist aus Nussbaum gearbeitet. Dazu kombinierte er kühles Edelstahl. Das traf genau den Geschmack der Kulmbacher Jury. Stolz zeigte sich auch Sammets Chef Ronald Meisel. Denn schon zum dritten Mal landete Meigo auf dem Siegertreppchen. Das machte Ronald Meisel besonders stolz. Und natürlich hofft der Firmenchef, dass der Geselle ihm auch weiterhin treu bleibt. Denn gutes Personal sei schwer zu finden.

Eine designerisch sehr kreative und ausgefallene Idee hatte auch David Kuczius aus Thurnau. Er hat einen Schreibtisch aus Wildeiche und einen Rollcontainer gebaut. Der Rollcontainer hat Schubladen, gezapfte Türen. Doch die Besonderheit des mit dem zweiten Platz belohnten Schreibtisches war etwas anderes: Kuczius hat seinen Schreibtisch in Ketten gelegt - ein echter Design-Gag.

Kreativ und handwerklich anspruchsvoll präsentierte sich der Drittplatzierte. Seraphim Kaczynski aus Kulmbach hat ein Sideboard aus europäischem Kirschbaumholz gefertigt. Er setzte Akzente aus schwarz lackierten MDF-Platten. Das Besondere am Sideboard allerdings ist, dass sogar die Schubladen spitz zulaufen. "Es bekommt einen Ehrenplatz in meinem Wohnzimmer", freut sich der 26-Jährige.

Maximilian Friedel aus Neudrossenfeld erhielt von der Jury eine Belobigung. Er kombinierte bei seinem Schreibtisch Nussbaumholz und blaues Epoxidharz.