Der Himmelkroner Reinhard Honke und sein Co-Pilot Tim Rauber nahmen mit 120 anderen Teams am Finale der deutschen Rallye-Meisterschaft in Niederbayern teil. Sie traten im Subaru Impreza WRX STi in der Division 2 an - eine unglückliche Einteilung, denn "wir fahren dort auch gegen Autos der Gruppe F mit Allrad, die teils gut 100 PS mehr mitbringen", erklärt Honke.
Zu Beginn standen vier Wertungsprüfungen (WP) im Dunkeln an, nach denen ein guter achter Rang zu Buche stand. "Ich bezweifle aber, dass wir die Position halten können", sagte Rauber.
Am zweiten Tag entschied das Team, wegen der geringen Temperatur auf Intermed-Reifen zu fahren. Ein Fehler, denn nach zehn Kilometern auf WP 5 machte sich ein "Plattfuß" bemerkbar. Trotzdem fuhr das Team die Prüfung zu Ende, da ein Reifenwechsel zu viel Zeit gekostet hätte.
Mit einem Zeitverlust von über einer Minute war klar, dass keine passable Position mehr zu erreichen sein würde. Der Rest der Rallye verlief dafür unproblematisch für das Team, lediglich auf der langen WP St. Salvator zeigte sich die Bremsanlage des Subarus überfordert und zwang den fränkischen Routinier, das Tempo zu drosseln. Am Ende sprang für das Team Honke ein zehnter Divisionsrang und in der Gruppe CTC ein zweiter Platz heraus. red