In Großenseebach soll der gemeindliche Flächennutzungs- und Landschaftsplan fortgeschrieben werden. Zur Ideensammlung hatte es zwei Workshops gegeben, deren Ergebnisse Planer Matthias Rühl in der jüngsten Gemeinderatssitzung vorstellte.
Rühl wies eingangs auf die atypische Altersstruktur der Gemeinde hin, so habe Großenseebach einen hohen Anteil an unter 18-Jährigen. Er regte deshalb an, eine Strategie zur Gemeindeentwicklung zu formulieren und plädierte insbesondere für eine stärkere Innenentwicklung unter Inanspruchnahme bereits bebauter Flächen. Künftige Baulandflächen sollten im Westen der Ortschaft entwickelt werden und ein ganz wesentlicher Punkt der künftigen Entwicklung sei die Klärung der Ortsumgehung. In einer der nächsten Sitzungen wird der Planer einen ausgearbeiteten Vorentwurf vorlegen.


Räume haben Sanierungsbedarf

In Großenseebach sind die im Jahr 1980 errichteten gemeindlichen Jugendräume im rückwärtigen Untergeschoss des Kindergartengebäudes in die Jahre gekommen. Wie Bürgermeister Bernhard Seeberger (FW) erläuterte, entsprechen die relativ stark frequentierten Räume keinesfalls mehr den heutigen Anforderungen. Insbesondere die Einrichtung und der Sanitärbereich seien stark sanierungsbedürftig, und der Bürgermeister wollte grundsätzlich geklärt haben, ob Räume generalsaniert werden sollen.
In der Diskussion wurde allerdings auch die Auffassung vertreten, eine Sanierung wegen der anderen gemeindlichen Baumaßnahmen zeitlich zu verschieben. Trotzdem wird das Architekturbüro Popp beauftragt, für die Jugendräume im Untergeschoss des Kindergartengebäudes ein Sanierungskonzept zu erarbeiten.