"Mit dem Trend der Entschleunigung, der aufkommenden Begeisterung für das Bauernhof-Erlebnis und dem Heimatgefühl in der Natur kann sich der Agrotourismus zu einem bedeutsamen Tourismussegment etablieren." Davon ist Klaus Schaumberg überzeugt, der am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Kulmbach das für Bayern modellhafte Pilotprojekt Agrotourismus Frankenwald leitet. In einem Workshop analysierten Gastgeber von Ferienhöfen, Direktvermarkter und Vertreter von Regionalinitiativen aus dem Frankenwald die Stärken und Schwächen der bisherigen Prozessentwicklung. Unterstützung erfuhren die Netzwerker in der professionellen Moderation von Paul Dölle, Erwachsenenpädagoge an der Uni Bayreuth. Am Ende verkündeten alle ein grundsätzliches Interesse an einer eigenständig geführten Interessensgemeinschaft, die nach dem voraussichtlichen Projektende im Dezember 2018 den Agrotourismus im Frankenwald weiterführen soll. "Agrotourismus beinhaltet weit mehr als Übernachtungsangebote im ländlichen Raum. Die Vernetzung der Ferienhöfe mit Erlebnisangeboten anderer Höfe veredelt den Urlaub auf dem Bauernhof zu einer ganz besonderen Erfahrung für Gäste und zeigt die kulturlandschaftliche Vielfalt unserer Region auf", so Guido Winter, Leiter des AELF Kulmbach. red