Die Retzbach-Wallfahrer aus Thulba machten sich auch dieses Jahr wieder auf den Weg zu "Maria im grünen Tal" nach Retzbach. 50 Wallfahrerinnen und Wallfahrer zogen am Fest "Maria Geburt" die 42 Kilometer lange Strecke über Hammelburg und den Truppenübungsplatz bis nach Retzbach. Am Ortseingang von Retzbach wurden sie von acht Radwallfahrern empfangen. In Begleitung der Thulbataler Musikanten begrüßte sie in der Wallfahrtskirche Vikar Thomas Wollbeck. "Im Herzen bewahren", so das Motto der diesjährigen Wallfahrt, sollten die Pilger diese Wallfahrt, die Gedanken, Gebete und Bitten.

Zwei Jubiläen gab es dieses Jahr zu feiern. Marianne Wigand, die 2. Wallfahrtsführerin, beging schon im Jahr 2020 ihr 25. Wallfahrtsjubiläum. Sie lief zusammen mit vier Pilgerinnen in einer kleinen Gruppe nach Retzbach. In diesem Jahr wurde ihr nach dem Abendgottesdienst das silberne Wallfahrtskreuz überreicht.

"Einen Kranz will ich dir binden mit den schönsten Blümelein, ganz mit Rosen ihn umwinden...": Dies tut Paula Kolb nun auch schon 25 Jahre. Ihr ist es wichtig, dass der Thulbaer Wallfahrtstab jedes Jahr aufs Neue mit frischen Blumen nach Retzbach getragen wird.

Maria Täuber soll ebenfalls erwähnt werden, denn sie versorgt die Wallfahrer schon zehn Jahre mitten im Truppenübungsplatz mit einem starken Kaffee bei der ersten Rast. Zum Dank aller Wallfahrer kam auch der Wunsch, dass die Geehrten der Wallfahrt noch lange die Treue halten. red