Der HSC 2000 Coburg sucht Nachfolger für Marketing-Leiter Philipp Rebhan und Fitness-Trainer Philipp Barsties. Der Marketing-Leiter aus Neustadt hat den Klub verlassen und eine neue berufliche Herausforderung gefunden.

Er engagierte sich seit dem 1. Januar 2018 für die Coburger Handballer. Es sei coronabedingt keine einfache Aufgabe als Marketing-Leiter gewesen, jedoch habe ihm der Job sehr viel Spaß gemacht. Der 31-Jährige habe gute zweieinhalb Jahre gerne und vertrauensvoll mit allen Mitarbeitern zusammengearbeitet. Jetzt war es Zeit, so Rebhan, für eine neue Aufgabe.

Kindheitstraum erfüllt sich

Für Philipp Barsties geht ein Kindheitstraum in Erfüllung. In seiner Heimat Potsdam wird der bisherige Athletiktrainer des HSC eine Ausbildung bei der Polizei absolvieren und damit seine Zelte in der Vestestadt abbrechen. "Natürlich freuen wir uns für Philipp, allerdings kann ich nicht verhehlen, dass diesen Abschied auch ein weinendes Auge begleitet", sagt HSC-Geschäftsführer Jan Gorr. "Philipp hat als Athletiktrainer sehr gute Arbeit geleistet und uns auf diesem Gebiet hervorragend unterstützt. Er hinterlässt große Fußstapfen."

Barsties kam in der 3. Liga als junger Spieler zum HSC und deutete besonders als Abwehrspezialist sein großes Potenzial an. Leider verletzte er sich bereits im ersten Jahr in Coburg schwer am Knie und obwohl er sich immer wieder zurückkämpfte, wog am Ende die Verletzung zu schwer, so dass er seine Profi-Karriere nicht fortsetzen konnte. Umso glücklicher war der HSC, dass Philipp Barsties den Part des Athletiktrainers eingenommen und mit seinem Engagement geprägt hat. "Ich möchte mich ausdrücklich bei Philipp für seine Arbeit bedanken und wünsche ihm im Namen des ganzen Teams viel Erfolg für seine Zukunft", sagt Jan Gorr. Der HSC löst die Aufgabe für das Athletiktraining für die Profis zunächst intern.

Knauer kümmert sich um Jugend

Die wichtige athletische Betreuung im Nachwuchsbereich übernimmt vorerst Bundesligaspieler Jakob Knauer. "Jakob hat sich in seiner eigenen Karriere schon viel Know-how angeeignet und für unsere Jugendspieler ist es natürlich toll, mit einem Spieler der ersten Mannschaft direkt zusammenzuarbeiten", freut sich Gorr über das Engagement des Coburger Eigengewächses. ct