Die Dr.-Wiesent-Berufsfachschulen, Teil der Senivita-Unternehmensgruppe, hat mit dem Institut für Ethnokulturelle Bildung (BIZ) aus Moskau ein Abkommen zur Ausbildung von Fachkräften für soziale Einrichtungen unterzeichnet.

Eine ähnliche Kooperation wurde bereits mit Bildungseinrichtungen in China vereinbart. Damit baut Senivita laut Pressemitteilung das internationale Netzwerk zur Gewinnung von dringend benötigten Pflegekräften aus - neue Länder und Kooperationspartner sollen folgen.

Auf dem Kulturforum

Die Vereinbarung zur Zusammenarbeit wurde beim vierten Kultur- und Geschäftsforum "Made by Deutschen aus Russland. Vertrauen - Verantwortung - Entwicklung" getroffen, das kürzlich in München stattfand. Konkret sieht das Abkommen zwischen den Dr.-Wiesent-Schulen und dem BIZ eine Ausbildung russischer Auszubildender in der Berufsfachschule für Altenpflege in Eggolsheim vor. Nach erfolgreicher Ausbildung steht es den Pflegekräften dann frei, entweder nach Russland zurückzukehren, um die dortigen sozialen Einrichtungen zu stärken, oder in Deutschland zu bleiben.

Die ersten Auszubildenden aus der Russischen Föderation starten bereits zum Beginn des neuen Schuljahres im September ihre Ausbildung an der Berufsfachschule in Eggolsheim und in verschiedenen Senivita-Pflegeeinrichtungen.

Die Dr.-Wiesent-Berufsfachschulen erhoffen sich durch das deutsch-russische Abkommen den gleichen Erfolg wie bereits mit Auszubildenden aus China. Seit einigen Jahren arbeitet die Berufsfachschule mit der Medizinischen Universität Shenyang und der Medizinischen Hochschule Dalian zusammen und bildet dortige Absolventen zu examinierten Altenpflegern und -pflegerinnen aus.

Über die künftige intensive Zusammenarbeit bei der Ausbildung qualifizierter Pflegekräfte freuten sich bei der Unterzeichnung Bernhard Haberl (Direktor der Dr.-Wiesent-Berufsfachschule für Altenpflege), Olga Martens (stellvertretende Vorsitzende des Internationalen Verbandes der deutschen Kultur), Oleg Strahler (Institut für Ethnokulturelle Bildung), Horst Wiesent (geschäftsführender Gesellschafter der Senivita und Geschäftsführer der Dr.-Wiesent-Schulen), Swetlana Kiseljowa (Projektkoordinatorin), Hartmut Koschyk (Senivita-Aufsichtsratsvorsitzender) und Heinrich Martens (Präsident der Föderalen Nationalen Kulturautonomie der Russlanddeutschen. red