Das Evangelische Wohnstift hat sich bei der THW-Helfervereinigung für die rasche Unterstützung in einer Notlage bedankt. Wie Heimleiter Uwe Gieselmann berichtet, hatte das Technische Hilfswerk dem Pflegeheim bei dem Corona-Ausbruch Ende März schnell und unbürokratisch geholfen. "In einer halben Nachtschicht teilten die zahlreichen Helfer eine Wohngruppe professionell ab, so dass die infizierten Bewohnerinnen in einen separaten, geschützten Bereich verlegt werden konnten."

Florian Schneider, Zweiter Vorsitzender der THW-Helfervereinigung, der bei dem Einsatz dabei war, erinnerte sich: "Wir haben sofort das ganze Material, also Balken, Platten und Folien, besorgt und im Wohnstift umgehend mit der Abtrennung begonnen. Der Einsatz dauerte mehrere Stunden, dies in kompletten Corona-Schutzanzügen."

Florian Schneider nahm eine Spende von 200 Euro entgegen und bedankte sich herzlich: "Damit erweitern wir unser Equipment um eine Führungsschiene für die Handkreissäge."

Seit über einem Monat ist das Wohnstift corona-frei. Die Abtrennungen sind aber immer noch vorhanden und erinnern an die schweren Tage. red