"Sie kamen in einer Zeit zahlreicher Vakanzen gerade recht, um zu helfen und die Kolleginnen und Kollegen zu entlasten", erinnerte Dekan Andreas Kleefeld an die Ankunft von Pfarrerin Dorothea Zwölfer im Dekanat Coburg im Oktober 2017. In der St.-Matthäus-Kirche verabschiedete er die Pfarrerin, die am 1. November die dritte Pfarrstelle in der Kirchengemeinde Erding übernimmt. Zwölfers Aufgabe sei es gewesen, Gottesdienste und Konfirmandenunterricht zu halten, Taufen, Trauungen und Trauerfeiern zu übernehmen und in Gruppen und Kreisen mitzuwirken, sagte Kleefeld. Dabei habe sie mit ihrem Dienst in den Kirchengemeinden St. Matthäus Coburg-Neuses und Meeder, in Ebersdorf, Haarbrücken, in Großheirath mit Watzendorf und wieder in St. Matthäus das Dekanat besser kennengelernt als viele andere Kollegen. Daneben habe die Pfarrerin sich in der Altenheimseelsorge fortgebildet. Kleefeld hob Zwölfers Einsatz in der per Telefon geleisteten seelsorgerischen Begleitung transsexueller Menschen in ganz Deutschland hervor. Damit habe die Pfarrerin erreicht, dass "die Anliegen transsexueller Menschen auch in der Kirche ernst genommen und unterstützt werden", stellte der Dekan fest. Kurz vor ihrem Umzug hätten viele vakante Pfarrstellen wieder besetzt werden können, sagte Kleefeld und überreichte Zwölfer einen Blumenstrauß. Alexander Thomas, der Vertrauensmann der Kirchengemeinde St. Matthäus, dankte der Pfarrerin mit einem Kalender für ihr Wirken in der Gemeinde. bb