Die Tradition der Weinsegnung zum Fest des heiligen Johannes wurde am Sonntag in der katholischen St.- Bartholomäus-Kirche in Ludwigschorgast fortgesetzt.

Der Brauch basiert auf der Legende, der Apostel Johannes habe einen Becher vergifteten Weines gesegnet, woraufhin dieser seine tödliche Wirkung verloren habe.

Den gesegneten Wein bezeichnete Pfarrer Michal Osak auch als eucharistisches Zeichen des Blutes Christi. "Segne diesen Wein, den wir zu Ehren des Lieblingsjüngers Jesu trinken. Lass uns erfahren, dass du der Gott bist, der die Herzen der Menschen froh macht und Gemeinschaft stiftet", sagte er. Für die musikalische Ausgestaltung des Gottesdienstes sorgten Roland Daig (Orgel und Gesang) und Regina Plewe (Gesang).

In den Jahren zuvor war noch jedem Besucher ein Glas mit dem gesegneten Wein zur Verkostung gereicht worden. Wegen Corona war es diesmal anders: Die Gläubigen konnten kleine Weinfläschchen mit nach Hause nehmen. tb