Die Überarbeitung des Integrierten Entwicklungskonzepts (IEK) der Initiative Rodachtal geht in den Endspurt. Für eine strategische und zielgerichtete Entwicklung arbeitet die interkommunale Allianz seit ihrer Gründung im Jahr 2001 mit IEKs. Im Rahmen der Überarbeitung wurden bisher die Aktivitäten der vergangenen Jahre bewertet und analysiert. Seit Februar 2021 laufen die sogenannten Online-Werkstätten, in denen Arbeitsteams bestehend aus Bürgerinnen und Bürgern der Mitgliedskommunen der Initiative Rodachtal ihre Ideen einbringen. Die Resultate der bisherigen Online-Veranstaltungen wurden im Rahmen einer Regionalwerkstatt ausgewertet und weiterentwickelt.

Neu an diesem Format war der Einsatz von "Graphic Recording". Dabei wird das Gesagte parallel aufgezeichnet. "Das fördert die Aufmerksamkeit und man erhält ein visuelles Protokoll der Veranstaltung", so Franziska Gimbel, vom Planungsbüro IPU GmbH, das seit 2005 die Initiative Rodachtal im Regionalmanagement betreut. Gimbel moderierte als Projektverantwortliche den digitalen Workshop.

Online-Konferenz

In der Regionalwerkstatt fanden sich alle bisher aktiven Arbeitsgruppen der elf Mitgliedsgemeinden der Initiative zu einer gemeinsamen, großen Online-Konferenz zusammen. Mit dabei waren auch die Bürgermeister der Mitgliedskommunen, darunter die Vorsitzenden der Initiative Rodachtal, Martin Finzel und Christine Bardin.

Unter dem Motto "Perspektive 2030" sollten unter anderem diese Fragen beantwortet werden: Wie sieht die Region in Zukunft aus? Welche Projekte sind umgesetzt? Welche Erfolge wurden gemeinsam erzielt?

Mit dem Slogan "Von der Gemeinde zur Region" waren die Teilnehmenden in der Workshop-Phase eingeladen, in ihren Kleingruppen weiterzuarbeiten und sich auch persönlich kennenzulernen.

In den kommenden Leitprojektwerkstätten soll an Projekten, die für die Zukunft des Rodachtals besonders wichtig sind, weiter gearbeitet werden. Im Sommer 2021 wird das IEK fertiggestellt und in den elf Stadt- und Gemeinderäten, der in der Initiative Rodachtal organisierten Kommunen, präsentiert. Die Entwicklung und die bisherigen Resultate können auf initiative-rodachtal.ipu-mitmachen.de verfolgt werden.

Seit 2001

Die Initiative Rodachtal e.V. ist ein seit 2001 bestehender Zusammenschluss von fünf thüringischen (Eisfeld, Heldburg, Hildburghausen, Straufhain, Ummerstadt) und sechs fränkischen Gemeinden (Ahorn, Bad Rodach, Itzgrund, Seßlach, Untermerzbach, Weitramsdorf). Mitglied im über 50 000 einwohnerstarken Bündnis sind auch die Landkreise Coburg und Hildburghausen. red