Tütschengereuth — Nach über 15 Jahren Seelsorge in der Filialkirche St. Wendelinus in Tütschengereuth wurde Pater Johannes Simon am Dreifaltigkeitssonntag in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet, den er im Kloster Ensdorf in der Oberpfalz verbringt.
Pfarrer Norbert Bergmann, Mitbruder Philipp Weißhaar und Diakon Josef Geisinger konzelebrierten gemeinsam mit Pater Johannes Simon den Dankgottesdienst, der von der Singgemeinschaft Tütschengereuth mitgestaltet wurde. Pfarrer Norbert Bergmann erinnerte daran, dass Pater Simon trotz angeschlagener Gesundheit zuverlässig die Gottesdienste an den Sonn- und Feiertagen in Tütschengereuth feierte und auch weitere seelsorgerische Tätigkeiten verrichtete. Er sei ein Vorbild dafür, dass man auch im angeschlagen Zustand seine aufgetragenen Verpflichtungen nachkommen könne.
Monika Schubert vom Tütschengereuther Seniorenkreis erinnerte in ihrer Dankesrede an manch schönen Sketch, den Pater Simon immer zur Freude der Senioren beim Seniorennachmittag mitmachte. Im Anschluss an den Dankgottesdienst lud die Kirchenverwaltung zu einer Agape in die alte Schule ein und die Tütschengereuther verabschiedeten sich persönlich von ihrem Pater Simon.
Die 1923 geschlossene Vereinbarung zwischen den Salesianer-Patres vom Canisiusheim bzw. von der Josefsanstalt in Bamberg und der Gemeinde Tütschengereuth, das an allen Sonn- und Feiertagen Gottesdienste abgehalten werden, ruht vorläufig, da vorerst kein Pater hierfür zur Verfügung steht. red