Die Seßlacher SPD hat gefordert, eine interfraktionelle Arbeitsgruppe des Stadtrats zu bilden, um sich um die Sicherung der ärztlichen Versorgung im Stadtgebiet zu kümmern. Aktueller Anlass ist die angekündigte Schließung der Arztpraxis Gemünda zum 30. Juni. Diese Forderung hat Klaus Gropp auf den Plan gerufen, dienstältestes Stadtratsmitglied (CSU) und Seniorenbeauftragter. "Mit solchen Äußerungen erweckt der SPD-Vorsitzende Carsten Höllein den Eindruck, als wäre dieses Thema erst jetzt in Seßlach in den Vordergrund gerückt und man sei bisher im Stadtrat untätig geblieben", schreibt Gropp.
Das Gegenteil sei der Fall: Seßlachs Bürgermeister Martin Mittag (CSU) habe bereits vor rund eineinhalb Jahren begonnen, "Gespräche zu führen und nach Möglichkeiten zu suchen, um die ärztliche Versorgung weiterhin in unserem Stadtgebiet sicherzustellen". Das sei unter anderem in