Zu einer besonderen Veranstaltung hatte der Kreisverband für Gartenbau und Landespflege Haßberge eingeladen. Es ging nach Manau und Burgpreppach, um regionale Besonderheiten im Landkreis herauszustellen. 35 Mitglieder aus 15 Obst- und Gartenbauvereinen zeigten großes Interesse an der Geschichte des Landschaftsgartens Bettenburg in Manau und des Schlosses Burgpreppach, wie der Kreisverband in einer Mitteilung schilderte.
Maximilian Freiherr von Truchseß führte die Gartenfreunde durch den Landschaftsgarten. Der heute forstwirtschaftlich genutzte Landschaftspark sei seit mehr als 700 Jahren in Familienbesitz, erklärte er. Der Park wurde 1789 von seinem Vorfahren Christian Truchseß nach dem Vorbild eines englischen Landschaftsgartens angelegt und gliedert sich thematisch in zwei Teile, und zwar in die "Familienseite" und die "Ritterseite". Dies spiegelt sich in den verschiedenen Skulpturen und Denkmälern wieder.
In Burgpreppach berichtete die Schlossherrin Monica von Deuster über die Historie des Schlosses Burgpreppach. Die Gruppe besichtigte die Räumlichkeiten und war besonders beeindruckt vom großen Festsaal, dessen Wände bemalte Stoffbahnen zieren. Interessant war auch zu erfahren, dass das Schloss ehemals Verwaltungssitz war und sich noch heute alte Akten der Gerichtsbarkeit im Schlossarchiv befinden. red