Beim Hausfrauentreff Ebern sprach der Pflegeleiter des Hospiz- und Palliativzentrums Bamberg, Alexander Sieber, über die Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen.
Sieber erklärte, dass im Jahr 2015 über 1020 Patienten vom Palliativzentrum betreut wurden. Voraussetzungen seien eine unheilbare Krankheit oder eine Tumorerkrankung. Die Verordnung für die Betreuung verschreibe der Hausarzt und die Krankenkasse übernehme die Kosten. Ziel der Palliativversorgung sind die hohe Funktionsfähigkeit und die Lebenszufriedenheit zu erhalten, die Linderung der Schmerzen, die Einbindung der Angehörigen, den Patienten zu verstehen, zu beraten und zu begleiten. Ferner gehe man auf die Bedürfnisse des Patienten ein und erteile Hilfe bei der Regelung letzter Dinge. Im Mittelpunkt stehe die würdevolle Behandlung. Sieber erläuterte weiter, dass das Palliativzentrum 24 Stunden in Rufbereitschaft steht und auch Hausbesuche anbietet. Er stellte die Vorteile für die Patienten, Angehörigen, die Pflegedienste, Heime, Hausärzte und Kassen heraus. Für den Raum Haßfurt, mit Sitz in Ebern, ist Ursula Weißhaar zuständig. sch