Klaus-Peter Gäbelein

Wer 300 Jahre auf dem Buckel hat, dem steht schon mal eine Frischzellenkur zu. Die Rede ist vom Herzogenauracher Schloss, speziell von der Ostfassade, die sich zuletzt in einem wenig ansehnlichen Zustand befunden hat. Der Zahn der Zeit, vor allem die Feuchtigkeit, hatte dem Mauerwerk arg zugesetzt. Große Wasserflecken und abbröckelnder Putz waren in den letzten Jahren das Markenzeichen der dicken Außenmauer an der Ostseite hin zum Schlossgraben und zum Steinweg.
Dieser Zustand wurde in den vergangenen Wochen behoben. Zusammen mit dem Bauamt haben die Herzogenauracher Firma Zollhöfer und das Bamberger Unternehmen Starkolith das Ganze wieder so aufpoliert, dass die Herzogenauracher Störche, die seit Jahren auf dem Dach des Schlossgebäudes brüten, wieder eine malerische Brutstätte vorfinden.