Heinrich Bätz, der 45 Jahre die Geschicke als BBV-Ortsobmann in Neufang mit viel Dynamik und Weitsicht geleitet hatte, wurde bei den Neuwahlen von seinem Sohn Udo abgelöst.
Doch zuvor bilanzierte Heinrich Bätz nochmals seine langjährige Amtszeit und ließ neben umfangreichen Aktivitäten auch einige schon vergessene Anekdoten wieder aufleben. Der allwöchentliche "Bauernstammtisch" habe sich als Volltreffer erwiesen. Viele kleine und große Probleme seien erörtert und ausgeräumt sowie die Kameradschaft bestens gepflegt worden. Bätz sagte, er habe sich immer als Bindeglied zwischen dem BBV-Kreisverband und den örtlichen Landwirten verstanden. Ohne die tatkräftige Mithilfe seiner vielen Helfer wäre er nicht so lange Ortsobmann geblieben, stellte Bätz ausdrücklich heraus und unterstrich das sprichwörtliche Wir-Gefühl. Im Rahmen der Ortserneuerung - 1981 beginnend - sei vorbildliche Arbeit geleistet worden. Bätz bedauerte aber auch, dass die Zahl der Nebenerwerbslandwirte erneut gesunken sei. Letzter Höhepunkt sei die Ausrichtung des Kreiserntedankfestes gewesen. Bevor Kreisbäuerin Gabi Appel den Startschuss zu den Neuwahlen gab, dankte sie Bätz für sein starkes Engagement und seine Entschlossenheit, wichtige Themen konsequent zu Ende zu führen. Der stellvertretende BBV-Ortsobmann Rudolf Kotschenreuther verabschiedete Heinrich Bätz mit einem Präsent und zollte dem scheidenden "Kapitän" Lob und Anerkennung. Auf seine weitere Mitarbeit und auf seine guten Ratschläge werde man auch in Zukunft nicht verzichten wollen, stellte er abschließend fest.
Die Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse: 1. BBV-Ortsobmann Udo Bätz, 2. Ortsobmann Rudolf Kotschenreuther, Ortsbäuerin Margit Beitzinger, Stellvertretende Ortsbäuerin Petra Förtschbeck. Der neugewählte Obmann Udo Bätz dankte und versprach, nach besten Kräften die gute Arbeit seines Vorgängers fortzuführen. red